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Hallo liebe Ronzelener, noch ein Tag bis zum feierlichen Ende!

Man denkt vielleicht, was soll es jetzt noch Neues geben, schließlich stehen alle Projekte unter den gleichen Vorzeichen. Aber die Herangehensweisen und Ergebnisse sind so vielfältig, dass eine Woche nicht annähernd reicht, um alle Projekte vorzustellen, geschweige denn genügend zu würdigen. So haben wir heute wieder nur eine begrenzte Auswahl von Workshops, die wir betrachten können. Natürlich kommen wir als erstes unserer Bringschuld nach und berichten  über den Besuch der Synagoge der Gruppe „Auseinandersetzungen mit Religionen“ und dem Besuch des Gefangenenlagers Sandbostel.

Projekte:  „Exkursionen Sandbostel - Bergen Belsen“ und „Auseinandersetzungen mit Religionen“   

Zunächst natürlich die berechtigte Frage, warum wir diese beiden Projekte zusammenfassen. Der Grund liegt wie so oft in der Vergangenheit. Denn sowohl der Antisemitismus und seine Auswirkungen auf heute als auch der menschenverachtende Umgang mit Gefangenen im Allgemeinen und Juden in Konzentrationslagern im Besonderen wurden von den Nationalsozialisten auf einen kaum zu beschreibenden, fürchterlichen Höhepunkt getrieben. Zur Erinnerung, als Mahnung und zum Gedenken an die Opfer gibt es in Deutschland neben Bergen Belsen und Sandbostel viele Gedenkstätten.

Der Workshop hat, wie sein Titel schon sagt, die Gedenkstätten Bergen Belsen und Sandbostel besucht. In Bergen Belsen wurde den Teilnehmern an diesem Workshop u.a. durch einen Rundgang durch das ehemalige Lagergelände und eine sehr anschauliche Ausstellung vor Augen geführt, mit welcher unsagbaren Unmenschlichkeit die Nazis die Vernichtung der Juden geplant haben, u.a. durch Hunger und Seuchen in diesem Lager. Besondere Betroffenheit löste die Ausstellung aus, denn hier wurde deutlich, dass sowohl hinter den Opfern als auch hinter den Tätern Menschen standen. Der Besuch der Gedenkstätte Sandbostel hat den Schülerinnen und Schülern nach dem Besuch in Bergen Belsen deutlich gemacht, dass sich die menschenverachtende Ideologie der Nazis nicht nur auf die Juden bezog, sondern, dass vor allem osteuropäische Kriegsgefangene der gleichen Behandlung wie die Juden im Lager Bergen Belsen unterzogen wurden. Die hier gewonnenen Eindrücke tragen neben den Informationen vor Ort und im Workshop zu einer gelebten Geschichts- und Erinnerungskultur bei. Ausgehend davon, dass nicht nur die Kenntnis der Vergangenheit ausreichend gegen Vorurteile ist, hat der Workshop „Auseinandersetzungen mit Religionen“ die Synagoge in Bremen besucht.

Hier wurde den Teilnehmern an Hand allgemeiner Informationen zum jüdischen Leben, der jüdischen Symbole, Rituale und Feste ein Bild des jüdischen Lebens aufgezeigt. Die Überschneidungen zu anderen Religionen, aber auch die Unterschiede wurden deutlich. Im Mittelpunkt stand damit die in fast allen Religionen festgeschriebene Nächstenliebe und die daraus resultierende Achtung aller Menschen. Denn in keiner der Weltreligionen ist eigentlich Platz für Intoleranz und Fremdenhass. Alle Menschen haben die gleichen Rechte! Auf diese Wahrheit macht der nächste vorgestellte Workshop in ganz anderer Form aufmerksam.

Projekt: „Papierschöpfen, Pappkunst“

Alle Menschen sind gleich. Diese simple Wahrheit ist nicht immer leicht zu sehen, wenn man die Unterschiedlichkeit von Menschen ansieht. Ausgehend von dieser Problematik hat sich der Kurs überlegt, wie kann man, abgesehen von unterschiedlichem Aussehen, unterschiedlichen Hautfarben und allen sonstigen  Unterschieden, deutlich machen, dass - bei allen äußerlichen Gegensätzen - in allen dasselbe steckt: Ein Mensch mit Gefühlen, Bedürfnissen Interessen …. Um dies deutlich zu machen, haben die Projektteilnehmer u.a. Gipsmasken von Gesichtern, Händen und Füßen gemacht. Denn sie waren sich einig, so bleibt nichts übrig, woran rassistische Vorurteile festgemacht werden können. Damit werden Rassisten entlarvt als das, was sie sind, Menschen, die entweder Angst vor allem haben, was nicht so aussieht, wie sie selbst  oder Menschen, die Unterschiede ausnutzen wollen, um Macht auszuüben und daraus eigene Vorteile auf Kosten anderer zu ziehen.     Um dem Phänomen des Rassismus entgegenzuwirken und Integration von Menschen aus anderen Ländern zu erleichtern, arbeitet das von uns besuchte Projekt „ Roadmobil“.

Projekt: „Roadmobil“ von der Kolping Stiftung

Im diesem Projekt wurde besonderer Wert auf die Darstellung der Gleichheit aller Menschen bei gleichzeitiger Unterschiedlichkeit gelegt. In Kurzfilmen, verschiedenen Übungen und Darstellungen wurden die Unterschiede erarbeitet und die Vielfalt als Vorteil der Menschheit dargestellt. Die hier erworbene Sensibilisierung ist ein weiterer Bestandteil der an dieser Schule gelebten Idee „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Schülerinnen und Schüler sind sich am Ende sicher einig, dass die Herkunft eines Menschen nicht seinen Wert ausmacht und dass alle Menschen - überall auf der Welt - die gleichen Chancen verdienen, denn jeder Mensch ist Ausländer, fast überall auf der Welt. Aber dafür, das ist wohl auch allen klar geworden, muss noch viel getan werden muss!

Es geht weiter!

SCHULTERMINE

Sportfest aller Klassen                             am 02.09.19

schulinterne Fortbildung                         17.09.19 und 18.09.19

Hier geht es zur Jahresübersicht

SPORTLICHE VERANSTALTUNGEN

 Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis, Triathlon  

22.09.-25.09.2019 Landesfinale

 

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